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Absolutismus

Definition und Erklärung

Der Absolutismus entwickelte sich in Europa nach den Religionskriegen im ausgehenden 16. Jahrhundert und endete mit der Französischen Revolution.

Die Verkörperung des absoluten Machtanspruches, ohne jedes politische Regulativ, finden wir im absolutistischen französischen König Ludwig XIV. Der Herrscher verstand sein von "Gott gegebenes Königtum" als unumschränkt.

Eng verknüpft mit dem Absolutismus ist die Kunstrichtung des Barocks. Eine übermächtige, bühnenhafte Selbstinszenierung, in der zentralistische Aussagen ihren Platz fanden. Der Sonnenkönig drückte dies mit dem Satz aus "Der Staat bin ich!"

Dem zufolge hat jeder und alles dem Herrscher unumschränkt zu dienen. Er ist alles. Das Volk ist nichts! Eine merkantilistische Wirtschaftsauffassung, ein hoch ausgebauter, repressiver Beamtenapparat und eine unheilvolle Allianz von Thron und Altar (Kirche), dienten zur Herrschaft über das Volk.

Eine Änderung dieser Haltung kam erst zögerlich im aufgeklärten Absolutismus hervor, wie im Josefinismus Österreichs. In Preußen vertrat diese Richtung Friedrich II. Der gemeine Bürger hatte freie Religionswahl.


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