
Die Aristokratie, umschreibt die Herrschaft der sogenannten 'Besten*. Wobei nicht näher definiert ist, wer oder was das Beste in dieser Herrschaftsform ist. Das griechische Wort 'Kratein' bedeutet so viel wie herrschen. *Aristos* sind die Besten und diese wurden in allen diesen bekannten aristokratischen Herrschaftsformen gleichgesetzt mit dem Adel oder der herrschenden Oberklasse.
Die Herrschaftsziele definierte diese Oberschicht, die auch synonym mit dem Adel gesehen werden kann, jeweils nach ihrem Gutdünken. Dies konnte bestimmt sein von familiären Interessen und dynastischen Zwängen. Die Ziele konnten aber auch gebunden sein an die Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe (Ritterschaft).
Das heißt, dass es in dieser Herrschaftsform zwischen den einzelnen Ständen der Aristokratie zu Spannungen und heftigen Auseinandersetzungen kommen konnte. Die einfache Bevölkerung hatte diese Kämpfe durch Abgaben und Frondienste zu unterstützen. Eine Vielzahl an Menschen lebte in der lebenslangen Leibeigenschaft.
Das heißt, dass der Besitzer über Heirat, Verkauf oder sonstige Lebensumstände der Leibeigenen frei verfügen konnte. Grundlegende Menschenrecht wurden der Unterschicht von Anfang an abgesprochen. War in der Antike diese Herrschaftsform noch mit der Tugend der Tüchtigkeit verbunden, erlebt sie später mehr und mehr einen Verfall und wurde in der Neuzeit durch die Französische Revolution beendet.